Die Vorgaben deiner Schule oder Prüfungsstelle. Zum Planen reichen Papier und Stift. Zum Zeigen brauchst du später ein Programm wie PowerPoint.
Du hast einen verständlichen Vortrag geplant, einfache Folien erstellt und den Ablauf mit einer Uhr geübt.
Was eine Präsentation ist
Bei einer Präsentation erklärst du anderen Menschen ein Thema. Dazu zeigst du oft einzelne Bildschirmseiten. Diese Seiten heißen Folien. Sie unterstützen deinen Vortrag. Sie sollen nicht deinen ganzen Sprechtext enthalten.
Wir nehmen als Beispiel: „Wie entsteht mein Praktikumsprodukt?“ Die genaue Aufgabe deiner Prüfung kann anders sein. Die Regeln deiner Schule oder Prüfungsstelle gehen immer vor.
Die Regeln aufschreiben
Suche das Aufgabenblatt oder die Nachricht deiner Lehrkraft. Schreibe diese Antworten auf einen Zettel:
- Welches Thema soll ich erklären?
- Wie lange darf ich sprechen?
- Welche Inhalte müssen vorkommen?
- Welches Dateiformat muss ich abgeben und bis wann?
- Welcher Computer oder Bildschirm steht im Raum bereit?
Eine Regel fehlt? Frage die Lehrkraft, bevor du viele Folien baust. „Dateiformat“ bedeutet hier die Art der Datei, zum Beispiel eine bearbeitbare PowerPoint-Datei oder eine PDF mit festen Seiten.
Du kennst die Aufgabe, die erlaubte Zeit und die Abgabevorgaben.
Erst die Geschichte, dann die Folien
Schreibe zuerst fünf kurze Antworten auf Papier. Für unser Beispiel könnte die Reihenfolge so aussehen:
- Worum geht es? Ich habe einen kleinen Holzkasten gebaut.
- Was war mein Ziel? Der Kasten sollte Werkzeuge ordentlich aufbewahren.
- Was habe ich gemacht? Messen, zuschneiden, verbinden.
- Was kam heraus? Ein Foto und die wichtigsten Maße.
- Was habe ich gelernt? Beim nächsten Mal prüfe ich die Maße vor dem Zuschnitt noch einmal.
Das ist dein roter Faden: die Reihenfolge, die dem Publikum beim Verstehen hilft. Passe die Antworten an deine echte Aufgabe an.
Einfache Bildschirmseiten gestalten
Öffne dein Präsentationsprogramm und beginne mit einer leeren Präsentation. In PowerPoint fügst du eine weitere Seite über Start → Neue Folie hinzu: erst Start oben anklicken, danach Neue Folie.
Gib jeder Folie eine kurze Überschrift. Schreibe darunter nur wenige Stichwörter. Ein Stichwort ist eine kurze Gedächtnishilfe, kein ganzer Absatz. Beispiel: „Messen – Zuschnitt – Zusammenbau“. Was genau dabei passiert ist, erklärst du mündlich.
Benutze große, gut lesbare Schrift. Zeige ein Bild nur, wenn es etwas erklärt und du es verwenden darfst. Wenn ein Bild aus einer anderen Quelle stammt, notiere die Quelle. Verwende keine unnötigen fliegenden Texte oder Blinkeffekte.
Du kannst jede Folie erklären, ohne einen langen Text darauf abzulesen.
Den Vortrag einmal wirklich halten
- Stelle eine Uhr oder einen Timer bereit. Ein Timer misst eine vorher festgelegte Zeit.
- Sprich den Vortrag laut, während du die Folien weiterklickst. Nur im Kopf durchlesen reicht nicht.
- Prüfe die Dauer. Bist du zu lang, streiche weniger wichtige Inhalte, statt nur schneller zu sprechen.
- Bitte eine andere Person zuzuhören. Frage danach: „Was ist das wichtigste Ergebnis?“
- Teste deine Datei möglichst auf dem Gerät, das du bei der Prüfung benutzen wirst. Prüfe Bilder, Schrift und gegebenenfalls Ton.
- Bewahre eine zweite Kopie auf einem getrennten Speicher auf. Wenn die Vorgaben es erlauben, nimm zusätzlich eine PDF mit festen Folienseiten mit.
Dein Vortrag passt in die erlaubte Zeit und funktioniert auf dem vorgesehenen Gerät.
Ein Schritt weiter. Die passenden nächsten Anleitungen findest du unten.
Quellen & Stand
Quellen zuletzt geprüft: 30.10.2026. Eigene Beispiele dienen dem Lernen. Menüs können sich je nach Softwareversion unterscheiden. Diese Anleitungen wurden anhand der genannten Dokumentation erstellt; ein Praxistest aller Programme auf deinem Gerät ist damit nicht verbunden.